Monatsarchiv: Oktober 2014

Bunt sind scho-hon die Plätzchen und Lieblingsherbstdeko

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Damit der Herbstblues keine Chance hat, habe ich fröhlich dekoriert – und zwar nicht nur die Wohnung, sondern auch mein Backwerk. Weil mein Neffe meine Plätzchen so mag, habe ich ihm eine große Packung Herbstplätzchen gebacken. Die Inspiration dazu habe ich im neuen Sweetmag. gefunden (einem farbenfrohem Backmagazin). Weil draußen jetzt eher alles trübe ist, hab ich den klassischen Mürbteig einfach mit Lebensmittelfarbe eingefärbt (ich habe allerdings immer zwei Packungen der selben Farbe verwendet, damit es auch schon knallig wird). Zwischen die Plätzchen habe ich eine leckere Creme aus 200g Frischkäse, 1 Tafel geschmolzener guter dunkler Schokolade, 125 g Puderzucker und 10g Kakao (Schoko schmelzen und etwas abkühlen lassen, Frischkäse mit Zucker-Kakaomischung mit dem Handrührgerät cremig vermengen und Schokolade löffelweise hinzufügen) gestrichen und dann in bunten Zuckerperlen gedreht.

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Außerdem sind neue kleine bunte Mitbewohner eingezogen, die dem trüben Wetter trotzem. Den kleinen Eierbecher hab ich auf meinem letzten Flohmarktbesuch ergattert und mit einem klitzekleinen Kaktus bepflanz und in einen Teelichthalter gestellt.

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Mein absoluter Favorit ist aber Herr Dachs, der sich ganz prächtig mit Fuchs und Eule auf dem Soda versteht und die Herbststimmung ins Wohnzimmer bringt.

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Möbel im Geiste der Maschine

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Diesen Post habe ich schon eine ganze Weile im Kopf, aber es hat etwas gedauert, bis ich ihn aufgeschrieben habe, denn er war mit etwa Recherche verbunden. Den Ausschlag für diesen Post gab mir ein Museumsbesuch im Pillnitzer Schloss in Dresden, denn dort bin ich in das Schaudepot der Deutschen Werkstätten Hellerau hineingeraten…

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…und stand plötzlich vor meinen Möbeln, die ich zu Hause habe. Das war ein ziemlich merkwürdiges Gefühl und eine ganz neue Perspektive, wenn man seine Möbel als Museumsstück betrachtet…

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Der Besuch hat mich inspiriert, mich etwas ausführlicher mit der Designtheorie der 50er und 60er Jahre zu beschäftigen. Die Möbelwerkstätten in Hellerau, wo meine Möbel gefertigt wurden, sind aus einem Zusammenschluss von Handwerkern, Malern und Architekten Ende des 19. Jahrhunderts entstanden. Solche Werkstätten für Handwerkskunst gab es einige in Deutschland. Sie hatten das Ziel, den neuen Herausforderungen der industriellen Möbelfertigung zu begegnen und moderne Möbel ohne aufwendigen Schmuck und mit einer einfachen Formsprache zu schaffen. Unter Verwendung von qualitativ hochwertigen Rohstoffen und einer sorgsamen Fertigung sollten für die breite Masse bezahlbare Möbel entstehen. Es war klar, dass dies nur durch eine maschinelle Fertigung von einer hohen Stückzahl erreicht werden konnte. So entstand ein „Möbelstil aus dem Geiste der Maschine“ und die Form wurde aus dem Arbeitsprozess heraus entwickelt.

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Das bekannteste Ergebnis dieses Arbeitsprozesses sind die in Hellerau entwickelten Additionsmöbel. Über die Grenzen der damaligen DDR hinaus wurde der 1956 vom Bauhaus-Schüler Franz Ehrlich entwickelte Typensatz 602 bekannt und zählt heute zu den DDR-Designklassikern, die vom Bauhaus inspiriert und am internationalen Design orientiert waren. Die minimalistischen Entwürfe zeichnen sich durch eine klare Linienführung aus, die nur für abgerundete Schubkästen unterbrochen werden. Bei dem Typensatz 602 handelt es sich um ein modulares System mit 15 „komplettierungsfähigen Einzelmöbeln“, die je nach Wunsch zusammengewürfelt werden konnten. Auf diese Weise wurde der Nutzer der Möbel auch gleichzeitig zu einem Gestalter, denn zu den Grundüberzeugungen des Bauhauses und der Deutschen Werkstätten Hellerau gehörte, dass sich die Architektur und die Gestaltung dem schöpferischen Einsatz derjenigen öffnen sollten, für die sie gedacht waren und hergestellt wurden. Möbelgestaltung wird zu einem kollektiven Prozess zwischen Herstellern, Designern und Nutzern erhoben. Derjenige, der den Gestaltungsprozess beendet, ist der Nutzer der Möbel und nicht der Hersteller. Aus dieser Serie habe ich verschiedene Teile bei mir zu Hause stehen u.a. Couchtisch, Schreibtisch und diverse Schränke:

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Allerdings kam die moderne Formsprache dieser Möbel bei dem Politkader sehr viel weniger gut an, als bei den Nutzern der Möbel. 1955 gab die Deutsche Bauakademie eine Schrift unter dem Titel „Anbaumöbel: Kritische Betrachtung“ heraus und setzte somit den Startpunkt für die sogenannte Formalismusdebatte. Dabei wurden vorindustrielle Formideale der Möbelgestaltung hochgehalten und die Additionsmöbel als Ausdruck des „Verfalls der künstlerischen Anschauungen“ im Kapitalismus deklassiert. Diese Perspektive hat ihren Ursprung in der Orientierung an das stalinistische Modell von Kultur- und Kunstpolitik, bei der Kultur und Kunst zu Medien einer ideologischen Abgrenzung von westlichen Gesellschaftsmodellen betrachtet werden. Die Formästhetik der Additionsmöbel wie dem Typensatz 602 war in den Augen der politischen Elite „nicht gestaltungsfähig“. Die Dekorlosigkeit der Möbel verhindere jegliche Differenzierungsmöglichkeit und leiste somit dem Kosmopolitismus Vorschub. Mit dieser Argumentation, die Möbel zu einem Symbol nationaler Identität machen sollte, wurde die Produktion des „kosmopolitischen“ Typensatzes 602 recht schnell wieder eingestellt. Mit der von der SED-Führung eingeleiteten Formalismusdebatte setzte ein faktisches Verbot des produktiven Aufhebens des Bauhauserbes in der DDR ein, das erst in den 1970er Jahren aufgebrochen wurde.
Als Quellen für diesen Post habe ich die Erläuterungen in der Schaustellung in Pillnitz sowie folgende Bücher verwendet: Höhne, G. (2007). Das große DDR-Lexikon. Köln: Komet; Höhne, G. (2009) (Hg.). Die geteilte Form: Deutsch-deutsche Designaffären 1949-1989. Köln: Fackelträger.

Wenn Eule und Fuchs sich gute Nacht sagen

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Da ich wohl gerade in der Phase bin, wo alle – wirklich alle – meiner Freundinnen Mutter werden, bin ich sehr froh, dass ich aus der Stoffsammlung meiner Oma und meiner Nähmaschine bunte Eulchen zaubern kann. Ich habe schon gehört, dass sie bei den kleinen Schreihälsen super ankommen. Deshalb zeige ich euch heute meine letzten beiden Exemplare: Frau Schlaf-Eule und Frau Kirschkernkissen-Eule. Sie posieren zusammen vor meinem neuen Lieblingsherbstkissen mit dem Fuchs. Das war mal ein Kleid, das nicht mehr passte und nun zum Kissen recycelt wurde. Manchmal muss man loslassen können! Jedenfalls sind Eule und Fuchs ganz passend für den Creadienstag! 🙂

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Das Gute am Herbst – Schokokuchen essen und drinnen bleiben

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Ja ja, das Jahr neigt sich schon wieder dem Ende entgegen. Bei mir ist ziemlich viel passiert. Dinge sind zu Ende gegangen, Neues hat begonnen und ich bin um viele Erfahrungen und schöne Erlebnisse reicher geworden. Ich genieße es momentan noch sehr, mich durch diesen sonnigen Herbst treiben zu lassen.

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Die Farben der Blätter sind prächtig und endlich ist wieder Zeit für richtige Schokoladenkuchen. Davon habe ich heute zwei gebacken – weil ich mich nicht recht zwischen zwei Varianten entscheiden konnte. Der mit den Sternchen ist wirklich der Schokoladenhammer. Das Rezept dafür findet ihr hier – auf dem tollen Blog von Zucker, Zimt und Liebe. Den anderen muss ich erstmal ausprobieren, bevor ich das Rezept rausgebe.

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Abgesehen vom Schokokuchen, den man nun endlich wieder genießen kann, weil es draußen nicht mehr 30 Grad sind (eigentlich kann ich auch problemlos bei 30 Grad Schokokuchen essen…!), kann man nun endlich auch wieder Sonntagnachmittage drinnen verbringen. Man muss nicht mehr diesen ganzen Aktionismus an den Tag legen, weil die Sonne scheint, sondern man kann einfach drinnen faul sein. Dafür muss man es sich natürlich auch kuschelig machen. Ich habe schon lange ein altes Kleid im Kopf, das den perfekten Herbstkissenprint hat. Das Kleid hat nicht mehr gepasst und jetzt hab ich mich auch endlich mal von der Vorstellung verabschiedet, dass ich da irgendwann wieder reinpassen werde. Werde ich nicht (was etwas damit zu tun haben könnte, dass ich auch bei 30 Grad Schokoladenkuchen esse…). Ist auch nicht schlimm, denn ich habe daraus (und aus dem Unterrock) das schönste Herbstkissen ever genäht. Stimmt`s????

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K wie Karim

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Heute stelle ich euch kurz mein jüngstes Selbstgemachtes-Projekt vor. Es ist der Buchstabe „K“, den ich für den Sohn einer Freundin als Kinderzimmerdeko genäht habe. Das „K“ geht jetzt gleich mal rüber zum Creadienstag, wo sich viele schöne DIY-Projekte versammeln (www.creadienstag.de)!

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„Bad Hair Day“ DIY Blumentopf

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Als ich das Einzugsgeschenk für eine Freundin gepostet hatte, habe ich ja schon angekündigt, dass ich Idee mit den Blumentopfsprüchen klasse finde. Nun hat es sich quasi ganz von alleine ergeben, dass ich einen alten Blumentop gefunden habe, den meine Mutter selber getöpfert hat. Naja und dann war klar, was damit passieren muss… 🙂

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Ein Award, ein Awards, ein Liebster-Award!!!!

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Oh-Ho, ich habe meinen ersten Award bekommen – den Liebster-Award, der ins Leben gerufen wurde, um neue Blogs bekannter zu machen. Bekommen hab ich ihn von Hej Hanse, einem Blog, den ich sehr sehr gerne lese. Ulli von Hej Hanse hat mir im Rahmen des Awards ein paar Fragen gestellt, die ich freudig beantworte:
1. Was war für dich die Initialzündung, um mit dem Bloggen anzufangen?
Mir haben Freunde immer mal wieder gesagt, dass unsere Wohnung viel zu schade ist, um nur von uns allein gesehen zu werden. Irgendwann mal war mein Langzeitprojekt „Doktorarbeit“ vorbei und ich hatte plötzlich Zeit, meine Kreativität floss und ich habe Lust aufs Bloggen bekommen.
2. Wie ist dein Blogname entstanden?
Als ich mich bei wordpress anmelden wollte, musste ich feststellen, dass ich bereits seit 2006 einen Account hatte. Wahrscheinlich wollte ich bei einem meiner vielen Ägyptenaufenthalte über das Land bloggen, deshalb hieß der Blog wohl auch „onlyinegypt“. Ich habe das als ein Zeichen gesehen und die Adresse so gelassen. Nur der Blogname wurde geändert in kuklainegypt, weil ich mittlerweile einen Halbgriechen geheiratet habe. Derjenige welche ruft mich gerne „Puppe“ oder eben auf Griechisch „Kukla“. Länger in Ägypten war ich seit 2012 leider nicht mehr, aber ich bin mir sicher, dass sich das irgendwann wieder ändern wird.
3. Was war bislang dein Lieblingspost?
Ich mag all meine Posts gerne, sonst würde ich sie nicht posten. Wenn ich unbedingt einen aussuchen muss, dann nehme ich den hier https://onlyinegypt.wordpress.com/2014/09/09/neuer-mitbewohner-eingezogen-eine-musiktruhe-von-1964/. Der Post beschäftigt sich mit unserem neuen Mitbewohner – Mr. Musiktruhe von 1965. Die sieht einfach fantastisch aus!

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4. Was macht dir beim Bloggen am meisten Spaß?
Also Medienpsychologen würden sagen, dass wir das veröffentlichen von persönlichen Informationen und der Austausch mit anderen darüber als eine Art der Unterhaltung empfinden. Ist wahrscheinlich auch so. Mir macht es Spaß andere zu inspirieren und von anderen inspiriert zu werden.
5. Wo würdest du gern einmal Urlaub machen?
Iran, Oman und New York
6. Was war die Heldin/der Held deiner Kindheit?
Die Frauen in meiner Familie und Pippi Langstrumpf! Generell finde ich viele Frauen ziemlich Heldenhaft!
7. Was ist deine liebste Sonntagsbeschäftigung?
Idealerweise schlafen und essen, danach Tatort schauen und wieder schlafen  dieser Ablauf deutet auf eine hervorragende Samstagnacht hin  („Wo war ich nur in der Nacht von Freitag auf Montag?“)
8. Welches Gericht gelingt dir immer?
Pasta mit Thunfisch und Zwiebeln in Sahnesoße; besonders für oben beschriebene Sonntage geeignet!
9. Womit kann man dich jagen
Schwarzwurzel und einer „früher war alles besser-Mentalität“
10. Wenn du einen Wunsch frei hättest, was würdest du wählen?
Also neben Weltfrieden und so weiter, bin ich auf einer persönlichen Ebene eigentlich wunschlos glücklich. Gut, ich bräuchte mal langsam einen Job, aber für sowas würde ich einen Wunsch nicht verschwenden. Wahrscheinlich würde ich mir wünschen, dass ich mehr Zeit und Gelegenheiten habe, um meine Freunde zu sehen, denn die sind leider in ganz Deutschland und auf der ganzen Welt verteilt, was viele Vorteile hat, aber auch hart sein kann, weil man bei vielen Ereignissen nur von der Ferne dabei ist.
11. Stadt oder Land, wo fühlst du dich wohler und warum?
Stadt, Stadt, Stadt und zwar am liebsten eigentlich Berlin, Kairo oder L.A. Warum? Fahrt mal hin, dann wisst ihr warum! Ich glaube, es hat was mit der dort sichtbaren Vielfalt und spürbaren Multikulturalität zu tun. Ja, ich glaub an so was und fand das schon als kleines Kind und Provinznudel mega spannend!

Und hier sind meine Nominierungen:

Jans Schwester  (weil ich in in die Wohnung von Jans Schwester schwerst verliebt bin)

Cookthebooth (weil ich die Rezepte der Mädels liebe)

Buntine (weil ihre Tausendideen zum DIY sehr kreativ sind)

Müllerin Art (weil sie die schönsten Muster macht und uns zum Mustermittwoch versammelt)

Raumfee (weil sie eine Raumfee ist)

Emil und die großen Schwestern (weil mich ihre Fotos inspirieren)

Hopefray (weil ich alles an ihrem Blog mag, die Deko und die Rezepte)

Lazy and Lovely (weil mich der Blog inspiriert und zum nachdenken anregt)

LeeLah Loves (weil LeeLah Loves zu meinen absoluten Lieblingsblogs gehört)

Ich weiß, dass einige von euch wahrscheinlich schon jede Menge Awards bekommen haben und eigentlich tausend andere Projekte planen… Aber ihr wisst ja auch, dass es kein Zwang ist und ihr bei Ressourcenmangel das ganze auch ignorieren dürft. Und so geht’s:

 erstelle ebenfalls einen Post zum Liebster Award und verlinke die Person,
die dich nominiert hat (also mich)
 beantworte die 11 Fragen, die ich an dich gestellt habe
 dann nominierst du bis zu 11 neue Blogs und informierst sie darüber
 stelle deinen Nominierten 11 neue Fragen
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Hier sind meine Fragen an euch:
♥ Was ist dein Lebensmotto oder zumindest dein Lieblingszitat?

Was magst du an deinem Blog besonders gern?
Bist du eher perfektionistisch oder zeitsparend beim Bloggen?
Wie bist du auf deinen Blognamen gekommen?
Wo hast du deinen bisher schönsten Urlaub verbracht?
Was ist dein Lieblingsstück, das du selbst gemacht hast?
Kennst du einen männlichen Blogger? Wen?
Wenn Geld keine Rolle spielen würde, was würdest du deiner besten Freundin/deinem besten Freund schenken?
Hast du schon einmal die Lust am Bloggen verloren? Wenn ja, wie hast du sie zurückbekommen?
Welche Reaktionen und Kommentare auf deine Blogposts freuen dich am meisten?
Was ist deiner Meinung nach ein absolutes Blogger-No-Go?

Fensterschau – Zeigt her eure Fenster

Fenster sind essenziell. Sie machen das „Draußen“ zu einem Teil des „Drinnen“ und bringen Licht ins Dunkel des Hauses. Durch ein Fenster kann man von drinnen Kontakt zur Außenwelt wahrnehmen, man selbst und seine Einrichtung kann von der Straße aus gesehen werden. Fenster ermöglichen einen sonderbaren Zwischenraum zwischen Privatheit und Öffentlichkeit. Dieser Zwischenraum oder „Schauraum“ bietet sich für Dekorationen natürlich buchstäblich an: Vorhänge, Fensterbilder, Arrangements auf dem Fensterbrett und Pflanzen gehören zum Fenster dazu wie Töpfe zur Küche. Meine Schaufenster zeige ich euch heute in einer Fensterschau. Ich würde mich freuen, wenn ich auch von euren Schaufenstern was zu sehen bekäme. Also: Zeigt her eure Fenster!

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Bei diesem Fenster habe ich aus einer alten Tischedecke eine Gardine im Granny-Style gemacht. Ich habe den gehäkelten Teil der Tischdecke vom Rest getrennt und mit gekauften Häkelkreisen versehen.

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Diese Gardine ist von meiner Lieblingsdesignerin Gudrun Sjöden. Nicht nur schön, sondern auch nachhaltig hergestellt.

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Hier verschönert eine Wimpelkette, die den Sommer im Garten verbracht hat, das kleine Fenster.

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Hier war wieder Gudrun Sjöden am Werk. Glücklicherweise hat unsere Nachbarin von gegenüber einen dircken grünen Daumen und verschafft uns somit einen bunten Ausblick auf ihre Dachterasse.

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Die Küche ist gardinenfrei. Der Blick nach draußen ins Grüne soll frei sein. In der Stadt hat man so einen Ausblick ja nicht allzuoft…

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Hier in meiner Zweitwohnung bestimmt auch das Draußen sehr stark den Blick aufs Fenster. Hier habe ich einen nebeligen ersten Herbstmorgen eingefangen, der eine ziemlich mystische Stimmung verbreitet. Umrahmt wird das Fenster wieder mit Gardinen von Gudrun Sjöden.

Tag der deutschen Einheitsmuffins

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Schön, dass wir ein sind! Aus diesem Anlass und dem Anlass meiner West-Ostdeutschen- Familienzusammenführung am Tag der deutschen Einheit gibts liebevoll dekorierte Muffins von mir.

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Rollenspiel – leckere vietnamesische Sommerrollen

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Da sich der Sommer diese Woche doch nochmal kurz gezeigt hat, habe ich die Gelegenheit genutzt und eines meiner Lieblingssommeressen gerollt. Viele kennen sie bestimmt vom Besuch beim Vietnamesen – die leckeren Sommerrollen. Essen, das gerollt werden muss, mag ich ja besonders gern. Ich habe hier ja auch schon mein Weinblätterrezept gezeigt (da wird natürlich auch ziemlich viel gerollt). Eigentlich ist das Rollen auch das schwierigste an den Sommerrollen, ansonsten sind sie kinderleicht und super fix zubereitet.
Das braucht man für 10 Stück:
10 Reispapierblätter
3 Kiwis
1 Bund Lauchzwiebeln
1 reife Avocado
¼ Eisbergsalat
½ Salatgurke
Bund frische Minze
Handvoll gehackte Erdnüsse oder Cashewnüsse (ungesalzen)
200g Garnelen
200g Hähnchenfleisch
50g Glasnudeln

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So geht`s:
Garnelen und Hähnchenfleisch (in Streifen geschnitten) garen. Nudeln kurz in Wasser kochen. Alles beiseite stellen. Kiwis und Zwiebeln in dünne Scheiben schneiden. Alles andere in dünne Streifen schneiden. Minze hacken. Alle Zutaten zueinander stellen, so dass alles griffbereit ist. Die Reispapierblätter einzeln in lauwarmen Wasser 30 Sekunden einweichen (ist das Wasser kalt, dauert die Einweichzeit ca. 2 min). Reispapier vorsichtig aus dem Wasser nehmen und auf ein nasses Küchentuch legen. Dann der Reihe nach alle Zutaten in einem Streifen auf das Papier legen: Glasdudeln, Gurkensticks, Avocado, Hähnchen und/oder Garnelen, Salat, 2 Scheiben Kiwi darauf legen, mit Zwiebeln, Nüssen und Minze bestreuen und dann rollen was das Zeug hält. Am besten erst die Seiten umklappen und dann der Länge nach rollen. Als Dip kann man entweder eine süß-sauer Chilisoße nehmen oder eine mit etwas Wasser verdünnte Hoisin-Soße.

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