Zwei, die gut zusammenpassen

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Ich dachte eigentlich immer, dass ich nicht gerne backe, sondern lieber koche. Seitdem ich blogge, muss ich aber feststellen, dass das wohl nicht stimmt – ich backe gerne und in letzter Zeit auch oft. Irgendwie machen Kuchen und Co. glücklich und ich finde es schön, dieses Stück vom Glück in den Augen von anderen zu sehen, wenn sie mein Backwerk futtern. Heute stelle ich euch was zum winterlichen Backen vor, das sehr schnell geht und mit wenigen Zutaten (die man meist im Haus hat) gelingt. Es sind zwei Süßigkeiten, die allerdings wunderbar zusammen passen, weil man für den einen Kuchen Eigelb und für den anderen Eiweiß benötigt. Deshalb gibt es die beiden bei mir auch oft hintereinander…

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Prophetenkuchen, Huckelkuchen oder „Thüringer Fettpfützenkuchen“
Naja, wie der Name schon sagt, handelt es sich hierbei um eine Thüringer Spezialität, die ich aus Kindertagen von meiner Oma und meiner Großtante kenne. Das Rezept ist wohl schon sehr alt und der Kuchen wurde bereits im 18. Jahrhundert gebacken. Mein Rezept ist von meiner Familie (man findet es fast genauso aber auch im Netz). Warum man ihn mit „Prophet“ anspricht weiß ich nicht, die anderen beiden Namen kann ich mir wohl erklären. Der Teig geht im Ofen beim Backen ziemlich in die Höhe und bildet große Wellen (oder Huckel). Darin sammelt sich dann natürlich dick die Butter, mit der man den Küchen nach dem Backen bestreicht und schon hat man Fettpfützen.

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Und das braucht man:
6 Eigelb
9 Esslöffel Mehl
6 Esslöffel Öl
2 EL Zucker
6 Esslöffel Rum (mind. 40%)
Butter zum Bestreichen
Puderzucker zum Bestreuen

Und so geht’s:
Eigentlich muss man alle Teigzutaten nur kräftig miteinander vermengen. Es entsteht eine etwas zähe gelbe Masse. Dann fettet man ein Backblech mit Butter ein. Den Backofen gut vorheizen (200 Grad) und dann 20 min backen. Es ist wichtig, dass der Ofen heiß ist, damit der Teig Wellen schlägt. Danach sofort dick mit Butter bestreichen und wenn er abgekühlt ist mit Puderzucker bestreuen. Und dann: schmecken lassen!

Apfelbaiserkuchen
Dieses Rezept passt super in die herbstliche Apfelerntezeit und stammt aus dem WeightWatchers Herbstheft von 2012 (Oktober/November). Dort gibt es wirklich leckere und leichte Rezepte zu entdecken, die ruck zuck gemacht sind.

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Ich habe das Rezept etwas abgewandelt und das ist drin:
6 säuerliche Äpfel
1 Bio-Zitrone
150g Zucker
3 Eiweiß (ich hab es aber auch schon mit den 6 Eiweiß gemacht, die vom Prophetenkuchen übrig waren)
Zimt

Und so geht es:IMGP7995
Äpfel schälen, vierteln und würfeln. Zitrone reiben und auspressen. Beides zusammen mit 50g Zucker und 100ml Wasser in einem Topf erhitzen und ca. 5 – 10 min köcheln lassen, bis die Äpfel weich sind.
Backofen auf 200 Grad vorheizen. Für die Baiserschicht Eiweiß in einer sauberen Rührschüssel schlagen bis weiche Spitzen entstehen. Nach und nach 100g Zucker zugeben und schlagen bis die Masse steif ist. Apfelmischung in eine Auflaufform geben und Eiweißmasse darüber schichten. Ca. 23-30 min backen und anschließend mit Zimt bestreut servieren.

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Ich finde diese beiden leckeren Kuchen passen ganz wunderbar zu einer winterlichen Tea Party im Knusperstübchen. Schaut im Knusperstübchen mal vorbei und holt euch noch mehr Inspiration für winterliche Backideen. Ich freue mich über viele Rezepte und finde diese Bloggeburtstagsaktion toll. Bis zum 08.12 könnt ihr auch noch mitmachen. Also ran an den Teig!

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4 Antworten zu “Zwei, die gut zusammenpassen

  1. Pingback: Kuchenrezept aus dem (Nahen) Osten: Eierschecke | kuklainegypt

  2. Danke liebe Einhornliebä! Viele Grüße zurück!

  3. Guten Abend 🙂
    das sieht ja auch nach einer Köstlichkeit aus! 🙂
    Ich drück dir die Daumen für das Blogevent!
    Übrigens tolles Foto mit dem kleinen Vogelkäfig! ❤ 🙂
    Alles Liebe ❤

  4. Hallo Kukla, Prophetenkuchen und Apfelbaiser? Das klingt ja beides suuuper gut. 🙂 Vielen Dank für Deinen Beitrag zu Knusper o’clock. Ich geh Dich gleich mal pinnen. 🙂
    Liebe Grüße
    Sarah

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