Ein Exot auf der Thüringer Kuchentafel und ein Traditionsrezept

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Bunte Blechkuchen spielen in der ländlichen Thüringer Küche eine wichtige Rolle und dürfen auf keiner Familienfeier fehlen. Dabei wird nicht etwa nur ein oder zwei Kuchen gebacken, sondern um die zehn verschiedenen Kuchen, die alle auf Kuchenplatten serviert werden. Dabei wird immer mehr Kuchen gebacken als man verbrauchen kann, denn Freunde und Nachbarn bekommen ein Kuchenpäckchen mit. In meiner Familie wurden diese Blechkuchen bis vor kurzem immer noch selbst gebacken, nun hilft eine Backfrau die Kuchentafel zu bereichern.
Unsere Kuchentafel ist abgesehen vom traditionellen Blechkuchen auch noch mit einem Sammelsurium an Sammeltassensundteller geschmückt. Ich mag das bunte Durcheinander sehr. Die Blumendeckchen sind übrigens selbstgemalt und das Osterhasenpärchen (von Oyoy) war der Star des Tischs.

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Der Exot war jedoch jemand anderes – nämlich die Maracuja-Buttermilch-Käsetorte. Die hat großartig fruchtig-frühlingshaft geschmeckt und kann für die kommende Ostertafel wärmstens empfohlen werden. Das Rezept dafür findet ihr im Knusperstübchen. Fruchtig war auch der Fanta-Mandarinen-Schmandkuchen meiner Mutter, der auch von allen heiß geliebt wird. Für diese beiden Früchtchen habe ich auch mal das „Sieben Wochen ohne“ sein lassen. Geht doch nicht, Torte backen und nicht kosten….

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Wer es lieber schokoladig-nussig mag, dem möchte ich die traditionsreiche Lieblingstorte meiner Familie ans Herz legen – die Nusstorte. Das Rezept dafür steht in dem alten und schrulligen Rezeptbuch meiner Oma. Und so geht’s:

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100g gemahlene Wallnüsse
100g gemahlene Mandeln
200g Zucker
180g Mehl
6 Eier
1 TL Backpulver

Eier trennen und Eiweiß steif schlagen. Die Nüsse und Mandeln zusammen mit Zucker, Eigelb und etwas Wasser schaumig rühren. Mehl und Eischnee unterziehen. Die Mischung in eine gefettete Backform geben und bei 200 Grad 20-25 min backen (Stäbchenprobe machen).
Den ausgekühlten Tortenboden zweimal durchschneiden und zwei (oder nur eins) von den drei Stücken mit gutem hochprozentigem Rum tränken (löffelweise auf dem Boden verteilen). Zwischen den Böden mit sahnesteif geschlagene und gezuckerte Sahne (oder ein anderes Frostig, ich kann mir das Nugatfrosting sehr gut dazu vorstellen) verteilen. Dann die Torte mit Kuvertüre (selbstgemacht: etwas Kakao, Rum, Hartfett und Sahne) veredeln und es sich schmecken lassen.

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2 Antworten zu “Ein Exot auf der Thüringer Kuchentafel und ein Traditionsrezept

  1. Pingback: Winterspeck | kuklainegypt

  2. omg, sehen die kleingeschnittenen blechkuchen alle lecker aus! wie gerne würde ich in den bildschirm greifen und mir ein paar rauszerren!! lg zu dir und frohe ostern 🙂

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