In der Weihnachtsbäckerei…

Weihnachtsbäckerei (5)

…sieht es nach einem riesigen Chaos aus, das erstmal wieder aufgeräumt werden musste. Die Weihnachtsplätzchen sind lecker und werden nun an meine kleinen Patenkinder verschickt, aber sie hinterlassen eben immer auch einen großen Haufen schmutziges Geschirr. Irgendwie unterschätze ich das jedes Jahr aufs Neue.

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Ich möchte mit euch hier mein neues Lieblingsplätzchen teilen – einen Nuß-Toffee-Schoki-Traum. Dieses Plätzchen ist (im Originalrezept) wirklich unaufwendig und schmeckt super. Das Rezept dazu findet ihr hier.

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Ich hab das Rezept etwas abgewandelt und anstelle der Eischneefüllung eine Toffeefüllung nach dem Backen in das Plätzchen gefüllt.

Dazu habe ich 50g Butter, 400ml Sahne, 200g Zucker, 500g Puderzucker und 2 EL Hönig unter Rühren aufgekocht. Dann muss das Ganze bei reduzierter Hitze noch mindestens 20 Minuten köcheln. Man muss dabei bleiben und umrühren. Wenn es noch zu flüssig ist, dann weiterköcheln lassen. Die Masse muss braun und zähflüssig wie Sirup sein. Dann etwas abkühlen lassen und weiter verarbeiten.

Weihnachtsbäckerei (4)

 

Achtung, das Toffee braucht ein paar Tage, bis es fest wird (am besten Plätzchen (und restliches Toffee) in den Kühlschrank stellen). Das Rezept ist außerdem für viel mehr Toffee als man für die Plätzchenfüllung braucht. Was man damit noch machen kann, zeige ich euch nächste Woche.

Weihnachtsbäckerei (1)

Weihnachtsbäckerei (3)Zu den vielen Plätzchen hat sich dieses Jahr bei mir noch eine Variante des gedeckten Apfelkuchen gesellt. Den backe ich siet einigen Wochen fast wöchentlich. Einerseits weil wir viele Äpfel haben, andererseits aber weil er sich zum Lieblingskuchen in der Familie gemausert hat. Er ist super simpel und schnell gemacht. Mit der Sternchendecke sieht er außerdem auch noch bezaubernd aus und führt bei jedem Kaffeekränzchen zu bewundernden Ahs und Ohs!

Für den Teig:

330g Weizenmehl
1TL Backpulver
120g Zucker
1EL Vanillezucker
135g Halbfettmargarine, 39 % Fett
1Stück Hühnerei/er

Für die Füllung:
1200g Äpfel
150g Rosinen (wer mag vorher über Nacht in Rum eingelegt)
100ml Wasser
1⁄2TL Zimt
Süßstoff & Puderzucker nach Belieben
2EL Milch, fettarm, 1,5 % Fett

Für den Teig 330 g Mehl, Backpulver, Zucker und Vanillezucker vermischen. Mit Margarine und Ei zu einem glatten Teig verkneten. 1/3 des Teiges für die Sterne in Folie einwickeln und in den Kühlschrank legen. Die restlichen 2/3 sind für den Boden und müssen ebenfalls in Folie eingewickelt in den Kühlschrank für mindestens 30 Minuten (lieber etwas länger).
Für die Füllung Äpfel schälen, entkernen, in ca. 1 cm x 1 cm große Würfel schneiden und zusammen mit den Rosinen mit Wasser ca. 5 Minuten dünsten. Gut abtropfen lassen und mit Zimtpulver verfeinern. Ich gebe der Apfelmischung immer noch etwas flüssigen Süßstoff bei.
Den Teig für den Boden zwischen zwei Frischhaltefolien ausrofen und in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (Ø 26 cm) geben, so dass ein 2 cm hoher Rand entsteht. Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen und Äpfelmasse darauf verteilen. Restlichen Teig mit etwas Mehl bestäuben, ausrollen und unterschiedlich große Sterne ausstechen. Teigdeckel mit Milch bepinseln.
Im vorgeheizten Backofen bei 180° C (Gas: Stufe 2, Umluft: 160° C) auf mittlerer Schiene ca. 35–40 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit etwas Puderzucker bestreuen.

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Weihnachtsbäckerei (2)

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Eine Antwort zu “In der Weihnachtsbäckerei…

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