Archiv der Kategorie: Essgelüste

Waldspaziergang

imgp0461imgp0465imgp0613imgp0615imgp9839imgp9840Rezepte dazu gibt es hier: https://onlyinegypt.wordpress.com/tag/pilzgerichte/

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Berliner Sonntag

Berliner Sonntag (4)

Es scheint als sei der Sommer fast vorbei; zumindest fühlt es sich heute schon ein wenig nach Herbst an: es nieselregnet und die ersten Blätter rascheln am Straßenrand. Ich hoffe trotzdem, dass der Altweibersommer nochmal kommt. Der Winter in Berlin – wird mir immer wieder beschwörend gesagt – sei lang und kalt und unfreundlich. Wahrscheinlich fühlt es sich auch so an, wenn man aus der toscana-ähnlichen Pfalz ins preußische Berlin zieht. Ich bin allerdings nicht in der Pfalz aufgewachsen, sondern in der thüringischen Mittelgebirgsgegend – da sind die Winter auch lang und grau und kalt und und und…dazu kommt außerdem, dass man da eben nicht in Berlin sitzt, sondern mehr oder weniger im Wald. Also will ich mich mal nicht beschweren und versuch am Sommer festzuhalten: mit einem Zitronen-Thymian-Whiskey-Kuchen (leicht verändertes Rezept aus der Sweet Paul 1/2016).

Zutaten:

250g Butter, 375g Mehl, 18 Stiele Thymian, Prise Salz, 180g Zucker, 5 Eier, 2 Bio-Zitronen, 4 EL Whiskey, 150ml Buttermilch, 120g Puderzucker

Ofen vorheitzen (175 Grad). Butter und Zucker schaumig rühren und ein Ei nach dem anderen unterrühren. Blättchen von 10 Thymian-Stängeln dazugeben, Zeste und Saft einer Zitrone. Mehl, Salz und Buttermilch nach und nach dazugeben, alles gut mit dem Rührgerät rühren. Abschließend noch den Whiskey hinzufügen und erneut rühren. In einer gefetteten Form für 55 min bei 175 Grad Ober- und Unterhitze backen. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, umstürzen und mit einer Glasur aus Puderzucker und dem Saft einer Zitrone bestreichen und mit den restlichen Thymianzweigen dekorieren.

Berliner Sonntag (5)

Heute ist unser erster Berliner Lümmel-Sonntag nach unserem Umzug. Wir machen nicht viel, außer Kuchen essen und Musik hören. Längst ist noch vieles provisorisch, aber das ist ja auch irgendwie inspirierend: Dinge neu denken, kurzfristige Lösungen finden, ausprobieren… Ein paar wenige erste Eindrücke davon gibt es heute auch schonmal hier. Witzig finde ich vor allem den bunten Kühlschrankhirsch, den ich aus Washi-Tape geklebt habe. Bald kommen mehr Fotos, denn sicher wird sich noch so einiges tun…

Berliner Sonntag (7)

Tape Art

Berliner Sonntag (6)Berliner Sonntag (2)

Berliner Sonntag (3)

Schönen Sonntag euch allen!

Neuanfang und trunken deer

…ja, hier war es sehr ruhig in den letzten Wochen und ich schulde euch und meinem Blog Fotos, Geschichten und Rezepte aus Iran. Und die wird es geben, aber erst wird umgezogen. Jawohl, wir ziehen um und unsere Wohnung gleicht derzeit einem Kistenchaos:

Neuanfang (3)

…das führt auch dazu, dass wir unseren Gefrierschrank abgetaut haben. Heute gabe es also eins unserer Lieblingswintergerichte (die Temperaturen sind ja so ähnlich): Rotwein-Rehrücken aus dem thüringer Wald mit Blumenkohlpüree und frisch gefundenen Pfifferlingen.

Neuanfang (7)

Das Fleisch ruht zwei Tage in einer Marinade (inspiriert von Aurélie & franzoesischkochen.de) aus:

1 Flasche Rotwein, 200 g Möhren , 150 ml Portwein, 1 große Zweibel, 1 Knoblauchkopf (Zehen mit Schale, aber etwas zerdrückt), 2 Celeristangen, Lorbeerblätter, Nelken, Wacholderbeeren, ein paar getrockeneter Steinpilze und Morcheln (wir hatten dieses Jahr großes Glück mit den Morcheln), Salz und Pfeffer. Im Herbst gebe ich dann später, wenn das Fleisch in den Backofen kommt, noch ein paar Maronen dazu.

Das Fleisch wird dann in einem Bräter von allen Seiten scharf angebraten und mit der Hälfte der Marinade (durch ein Sieb gießen) begossen und ca. 70 min bei 190 Grad in den Backofen gegeben. Wenn das Fleisch fertig ist, ggf die restliche Marinade zugeben und die Soße etwas einkochen lassen (wer möchte, dickt die Soße mit etwas Mehl an).

Für das Blumenkohlpüree wir ein Blumenkohlkopf zusammen mit 6 Kartoffeln (alles kleingeschnippelt) und 1 TL Salz ca. 15 min gekocht. Das Gemüse sollte vollständig mit Wasser bedeckt sein. Danach wird das Wasser abgegossen und zusammen mit 100 ml Milch, 100g Saurer Sahne sowie Salz und Pfeffer in einer Küchenmaschine püriert. Wer möchte, kann ein paar der Kartoffeln mit Roter Beete Knollen ersetzten.

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… und nun haben wir uns gestärkt, um nächste Woche all unseren Krempel in unsere neue Berliner Wohnung zu fahren. Wohnungsfotos, Umzugsgeschichten und Reiseberichte poste ich dann von dort aus! Versprochen!

 

Meet all in one: Erdbeer, Zitrone & Eierlikör

Erdbeer, Zitrone, Eierlikör-Torte (10)Erdbeer, Zitrone, Eierlikör-Torte (6)

….und ehrlich gesagt noch viel mehr, z.B. weiße Schokolade! Das sind nur einige der leckeren Zutaten für meine Erdbeer-Torte. Ich befinde mich ja immernoch in den Osterfeierlichkeiten. Das ist das Gute an einer angeheirateten griechischen Migrationsherkunft: man kann zweimal Ostern feiern! Dieses Jahr liegen die beiden Osterfeste sehr weit auseinander, denn das griechische Osterfest wird 2016 erst am ersten Maiwochenende gefeiert. Da ist das deutsche Osterfest gefühlt schon ewig her. Aber in jedem fall ist zu Ostern: Frühling! Damit ist es auch wieder an der Zeit für Fruchttorten mit Erdbeeren und Co. Ich habe zum ersten Osterfest die Erdbeer-Eierlikörtorte von Fräulein Klein ausprobiert. Zum Wiegenfeste meiner Mutsch habe ich sie allerdings mit Zitronenquark und einem etwas anderen Frosting abgewandelt.Erdbeer, Zitrone, Eierlikör-Torte (5)

Eierlikörtortenboden a la Fräulein Klein zweimal durchschneiden.

Füllung 1: Für die Füllung die Erdbeeren waschen und klein schneiden. In einen kleinen Topf geben. Mit Zucker, Mark der Vanilleschote, Schote und 1 EL O-Saft aufkochen lassen. Ca. 4 min. unter rühren köcheln lassen. Die Speisestärke mit 1 EL O-Saft glatt rühren und unter die Erdbeeren mischen. Noch einmal kurz aufkochen lassen und sofort vom Herd ziehen. Vanilleschote entfernen. Erdbeeren abkühlen lassen und danach auf die untere Hälfte des ersten Tortenbodens verteilen und etwas warten bis es fester wird.

Füllung 1: 350 gr. Erdbeeren, 3 EL Zucker, 1 Vanilleschote, 2 EL O-Saft, 2 TL Speisestärke

Füllung 2: 200g Magerquark mit 50g Puderzucker (oder mehr, wenn man es süss mag) mischen, 250g Erdbeeren klein schneiden und dazu geben. Saft und Abrieb einer Zitrone dazugeben und alles verrühren. 200g Sahne mit einem Päckchen Vanillezucker und Sahnesteif schlagen und dann untergehen. Die Quarkmischung auf dem ersteb Tortenboden verteilen und die zweite Tortenplatte draufsetzen, auf die wieder beide Füllungen kommen. Am Ende den Tortendeckel draufsetzten und am besten im Kühlschrank etwas abkühlen lassen.

Frosting: Schließlich noch 250g Frischkäse mit 150g Puderzucker und 100g geschmolzen weißer  Schokolade mischen (Achtung, der Frischkäse muss Zimmertemperatur haben). Etwas pürierte Erdbeeren drunter mischen für die Farbe. Aus farbigem Marzipan kleine Blumen ausstechen und zusätzlich noch ein paar Zuckerblumen draufsetzten.

Erdbeer, Zitrone, Eierlikör-Torte (2)Erdbeer, Zitrone, Eierlikör-Torte (1)

Madeleines, Mädelsnähnachmittag & Mobile

Madeleines& Mobiles (11)

Das Wetter läd ja momentan eher zum Drinnenbleiben ein! Was macht man da am besten: Backen, Essen und Nähem vielleicht?! Gute Idee! Dazu habe ich mir eine Freundin eingeladen und wir haben einen Tag lang Madeleines gegessen und ein Baby-Knister-Mobile und eine Tasche genähnt.

Ihr kennt vielleicht mein früheres Madeleine-Rezept. Diesmal habe ich ein etwas aufwendigeres neues Rezept ausprobiert. Die kleinen Muscheln schmecken köstlich, allerdings lassen sie sich nicht so gut aus der Form lösen. Naja, man kann nicht alles haben, oder doch??? Dann bitte her mit den Vorschlägen!

Madeleines mit Ahornsirup (ca. 40 Stück)

220g Butter & Butter zum Einfetten
6 Eier (die sollten Zimmertemperatur haben)
250g Zucker
300g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
160ml Ahornsirup
Einige Tropfen Vanille-Aroma
Puderzucke zum Bestreuen

Die Butter in einem Topf zerlaufen lassen. Eier und Zucker mit einem Handrührgerät ca. 10 min schlagen bis eine helle und schaumige Masse entsteht. Mehl, Backpulverund Salz unterheben und weiterrühren. Ahornsirup bei leichter Hitze 15 min erhitzen und reduzieren. Butter, Sirup und Vanille-Aroma unter den Teig rühren. Dann den Teig mind. 2 Stunden kühl stellen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Madeleine-Form oder Muscheln gut mit Butter einfetten und die Vertiefungen ca. zur Hälfte mit Teig füllen. 10-12 Minuten backen, kurz abkühlen lassen und dann aus der Form lösen. Später mti Puderzucker bestreuen und fertig!Madeleines& Mobiles (3)

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Dann kann man sie wunderbar zu Tee essen und der Kreativität freien Lauf lassen. Ich habe meine Energie in ein Wolkenmobile gesteckt. In die Tropfen habe ich unterschiedliche Knisterfolie (z.B. Backpapier, Alufolie) und eine Glocke eingenäht, so dass es Geräusche gibt, wenn Baby daran zieht…Hab gehört die mögen sowas…

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Frau Pavlova und die Party Animals

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…dieser australische Baiser-Traum ist der neue Liebling bei uns. Er wurde in Australien mal anlässlich des Besuchs der Prima Ballerina Pavlova erfunden und wurde bei uns über die Feiertage mehrmals aufgetischt. Die Torte lässt sich sehr einfach zubereiten und kommt auf jeder Partytafel gut an… mit bei der süßen Tafel dabei waren immer meine Party Animals, die ja schon seit langem in Netz umherschwirren. Ich glaube, ich habe sie letztens erst wieder bei Jans Schwetser gesehen. Die bringen wirklich gute Laune in die Runde und man muss nicht unbedingt Kinder haben, um mit den Party Animals was anfangen zu können 😉

Aber jetzt zur Torte

Für den Baiser-Boden (ca. 20 cm Durchmesser)
4 Eiweiß
225g Zucker
2 TL Speisestärker
1TL Weißweinessig

Für die Fühllung
250g Erdbeeren
100g Johannisbeeren
Halben Granatapfel
Wer mag: etwas Granatapfelsirup
2 EL Zucker
300g Sahne

Bevor man loslegt, den Backofen unbedingt auf 175Grad vorheizen. Dann das Eiweiß mit dem Handmixer schlagen bis sich weiche Spitzen bilden und anschließend den Zucker langsam einrieseln lassen, weiterschlagen bis die Spitzen fester werden. Dann werden die Speisestärker und der Essig untergehoben. Die Masse wird dadurch etwas cremig. Backblech mit Backpapier auslegen und die Eiweißmasse darauf verteilen und in der Mitte eine kleine Mulde formen. Die Temperatur auf 100 Grad reduzieren. Das ganze ca. 1,5 Stunden backen. Dann die Ofentür leicht öffnen und das Baiser im Ofen auskühlen lassen. Es soll außen fest und innen noch etwas weich sein – dann ist es ideal.
Für die Creme einfach die Sahne aufschlagen und Zucker dazugeben, auf dem ausgekühlten Baiser-Boden verteilen (dafür ist die Mulde gut!). Dann aus einem Teil des Obstes zähflüssiges Püree herstellen (evtl. etwas Wasser dazugeben und süßen) und über die Creme geben. Ich gebe noch etwas Granatapfelsirup dazu. Oben drauf kommt dann das Obst (deiner Wahl oder der Saison).

Meine Geburtstagsfafel war außerdem auch noch bestückt mit einer tollen Schneeballtorte von meiner Mutsch! Vielen Dank dafür und für den schönen Geburtstag!!!

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In der Weihnachtsbäckerei…

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…sieht es nach einem riesigen Chaos aus, das erstmal wieder aufgeräumt werden musste. Die Weihnachtsplätzchen sind lecker und werden nun an meine kleinen Patenkinder verschickt, aber sie hinterlassen eben immer auch einen großen Haufen schmutziges Geschirr. Irgendwie unterschätze ich das jedes Jahr aufs Neue.

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Ich möchte mit euch hier mein neues Lieblingsplätzchen teilen – einen Nuß-Toffee-Schoki-Traum. Dieses Plätzchen ist (im Originalrezept) wirklich unaufwendig und schmeckt super. Das Rezept dazu findet ihr hier.

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Ich hab das Rezept etwas abgewandelt und anstelle der Eischneefüllung eine Toffeefüllung nach dem Backen in das Plätzchen gefüllt.

Dazu habe ich 50g Butter, 400ml Sahne, 200g Zucker, 500g Puderzucker und 2 EL Hönig unter Rühren aufgekocht. Dann muss das Ganze bei reduzierter Hitze noch mindestens 20 Minuten köcheln. Man muss dabei bleiben und umrühren. Wenn es noch zu flüssig ist, dann weiterköcheln lassen. Die Masse muss braun und zähflüssig wie Sirup sein. Dann etwas abkühlen lassen und weiter verarbeiten.

Weihnachtsbäckerei (4)

 

Achtung, das Toffee braucht ein paar Tage, bis es fest wird (am besten Plätzchen (und restliches Toffee) in den Kühlschrank stellen). Das Rezept ist außerdem für viel mehr Toffee als man für die Plätzchenfüllung braucht. Was man damit noch machen kann, zeige ich euch nächste Woche.

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Weihnachtsbäckerei (3)Zu den vielen Plätzchen hat sich dieses Jahr bei mir noch eine Variante des gedeckten Apfelkuchen gesellt. Den backe ich siet einigen Wochen fast wöchentlich. Einerseits weil wir viele Äpfel haben, andererseits aber weil er sich zum Lieblingskuchen in der Familie gemausert hat. Er ist super simpel und schnell gemacht. Mit der Sternchendecke sieht er außerdem auch noch bezaubernd aus und führt bei jedem Kaffeekränzchen zu bewundernden Ahs und Ohs!

Für den Teig:

330g Weizenmehl
1TL Backpulver
120g Zucker
1EL Vanillezucker
135g Halbfettmargarine, 39 % Fett
1Stück Hühnerei/er

Für die Füllung:
1200g Äpfel
150g Rosinen (wer mag vorher über Nacht in Rum eingelegt)
100ml Wasser
1⁄2TL Zimt
Süßstoff & Puderzucker nach Belieben
2EL Milch, fettarm, 1,5 % Fett

Für den Teig 330 g Mehl, Backpulver, Zucker und Vanillezucker vermischen. Mit Margarine und Ei zu einem glatten Teig verkneten. 1/3 des Teiges für die Sterne in Folie einwickeln und in den Kühlschrank legen. Die restlichen 2/3 sind für den Boden und müssen ebenfalls in Folie eingewickelt in den Kühlschrank für mindestens 30 Minuten (lieber etwas länger).
Für die Füllung Äpfel schälen, entkernen, in ca. 1 cm x 1 cm große Würfel schneiden und zusammen mit den Rosinen mit Wasser ca. 5 Minuten dünsten. Gut abtropfen lassen und mit Zimtpulver verfeinern. Ich gebe der Apfelmischung immer noch etwas flüssigen Süßstoff bei.
Den Teig für den Boden zwischen zwei Frischhaltefolien ausrofen und in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (Ø 26 cm) geben, so dass ein 2 cm hoher Rand entsteht. Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen und Äpfelmasse darauf verteilen. Restlichen Teig mit etwas Mehl bestäuben, ausrollen und unterschiedlich große Sterne ausstechen. Teigdeckel mit Milch bepinseln.
Im vorgeheizten Backofen bei 180° C (Gas: Stufe 2, Umluft: 160° C) auf mittlerer Schiene ca. 35–40 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit etwas Puderzucker bestreuen.

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Weihnachtsbäckerei (2)

Granatapfel-Ideen

Granatapfelsirup (3)Granatapfelsirup (2)

Granatäpfel sind bei uns im Herbst immer sehr präsent. Eigentlich das ganze Jahr über, denn ein Teil unserer Familie stammt aus einem kleinen griechischen Bergdorf – dem Granatapfeldorf. Und wenn die Granatäpfel im Herbst reif werden, dann kann man damit wunderbare Sache kochen. Die persische Küche verwendet sehr viele Granatäpfel. Aber auch der restliche Mittelmeerraum schätz die kleinen prallen Fruchtkörper für süße und deftige Leckereien. Häufig wird dabei die Frucht nicht selbst, sondern der Granatapfelsirup verwendet. Den kann man sehr leicht selber herstellen, dazu braucht man lediglich Granatapfelsaft, Zucker und ausgepressten Zitronensaft.

Granatapfelsirup (1)

Wie kommt man am besten an den Saft der Granatäpfel?

Das ist ganz einfach. Man rollt sie mit leichtem Druck hin udn her, so dass die Fruchtkörper innerhalb des Gehäuses zerplatzen. Dann sticht man mit einer Gabel in den Apfel und kann den Saft herauspressen.

Granatapfelsirup (4)

Und dann?

Denn saft in einen Topf ab auf den Herd. Je nachdem wie süß es sein soll ca. 2/3 Zucker dazu geben, etwas Zitonensaft und aufkochen lassen. Viel rühren. Dann ca. 50 min auf kleiner Flamme eindicken lassen und dann abfüllen. Schon fertig.

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Was mache ich damit?

Man kann es sehr gut verwenden, um Süßem eine Granatapfelnote zu geben. Ich benutze es für süßen Labneh. Wie Labneh geht (super schnell und einfach erfahrt) ihr hier. Wenn man es als Nachtisch möchte, kommt anstelle des Salzes 4 EL Zucker rein. Der Labneh kann dann mit Honig und Granatapfelsirup verfeinert werden. Wer mag, macht noch selbstgemachtes Krokant dazu.

sweet Labneh (3) sweet Labneh (1)

Man kann den Sirup aber auch wunderbar als Salatdressing verwenden. Er ist sehr beliebt bei Fattoush. Das ist ein Salat auf den cross geröstetes arabisches Brot gebröselt wird.  Eine sehr beliebte Vorspeise in der libanesischen Küche ist Hühnerleber mit Granatapfelsoße. Das ist auch wirklich sehr lecker! Granatapfelsirup ist ein Allrounder und macht viele Gerichte besonders.

Fattush (2)

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Maronengeburtstagsrezept – Rosenkohl-Maronen-Speck-Mischung

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Ich sammle im Herbst nicht nur Pilze. Neeiiiihein! Ich bin auch ein großer Fan von anderen ess- und sammelbaren Dingen. In Süddeutschland hat man das Glück, dass man dann im Herbst auch auf Maronenjagd gehen kann. Das haben wir gemacht. Und weil meine liebe Freundin von Cooktheboth auch maronenverrückt ist und heute Geburtstag hat, ist ihr mein Lieblingsmaronenrezept gewidmet. Aber zuerst muss gesammelt werden! Handschuhe nicht vergessen…

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Dann werden die Maronen vorsichtig mit einem scharfen Messer kreuzförmig angeritzt, damit man sie später besser schälen kann (Vorsicht! Hier ist eine Schnittwunde vorprogrammiert, wenn man nicht aufpasst!). Dann werden sie 20 min in Wasser gekocht. Etwas abkühlen lassen und dann geduldig schälen (geht am besten so lange sie noch heiß/warm sind).

Und jetzt das leckere Rezept (bei uns gibt es dazu oft ein Steak)

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Ihr braucht:

750 g Rosenkohl
60g Schinkenspeck oder 100g schon gewürfelten mageren Schinken
3 TL Butter
3 Stangen Lauch/Porree in dünne Scheiben geschnitten
60 ml Wasser
3 EL Ahornsirup (oder mehr nach Belieben)
3 EL Apfelessig
200-250g Maronen
Salz und Pfeffer

IMGP0647Rosenkohl ca. 5 min dämpfen, Schinken in einer Pfanne anbraten, die Hälfte der Butter und den Lauch hinzugeben. Dann alles bei geschlossenem Deckel 6 min garen lassen, evtl etwas Wasser hinzugeben. Restliche Butter, Wasser und den Rosenkohl hinzugeben. Ahornsirup, Essig und Maronen einrühren und nochmal kurz erhitzen. Salzen, pfeffern, fertig! Mhhhh

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Make your own Kimchi

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Ich mag die koreanische Küche! Sehr! Das weiß jeder, der meinen Blog verfolgt. Ich mag diese Mischung aus scharf und süß, die koreanisches Essen wie Bibim Guksu hat. Koreanisches Essen ist aber immer nur mit einer ordentlichen Portion Kimchi koreanisches Essen. Das gehört früh, mittags und abends dazu – es ist Teil des banchan – einer Auswahl an verschiedenen Arten von Kimchi in klitzekleinen Keramikschüsselchen. Kimchi bedeutet „gesalzenes Gemüse“ und es gibt hunderte von Rezepten, um Kimchi herzustellen. Wahrschienlich hat jede koreanische Familie ihr eigenes, denn die Herstellung von Kimchi ist ein kollektives Familienereignis und gehört zum imateriellen Weltkulturerbe. Die frühesten Hinweise zur Kimchiproduktion gehen in 12. Jahrhundert zurück.

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Ich stelle euch die traditionelle Art der Kimchizubereitung mit Chinakohl vor, aber vorher möchte ich euch noch etwas über den Herstellungsprozess erzählen. Die Zubereitung von Kimchi lässt sich in unterschiedliche Phasen  unterteilen. Zuerst müssen dem Gemüse die Bitterstoffe entzogen werden. Das ist ein wichtiger Schritt, denn sonst schmeckt das Kimchi später nicht. Man kann das Salz entweder direkt auf das Gemüse streuen und für 1 – 2 Stunden „schwitzen“ lassen oder für eine sehr lange Haltbarkeit den ganzen Kohlkopf über Nacht in eine Salzlake legen. Danach ist der nächste wichtige Schritt die Herstellung der Würzmischung.

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Die wichtigste Zutat für die Würzmischung sind die roten Chiliflocken bekannt als gochugaru. Man bekommt sie im gut sortierten Asialaden. Dort holt man am besten auch noch: Sardellen- oder Austernsoße und Fischsoße. Das sind die wichtigsten Zutaten für den Geschmack. Hinzu kommen noch Knoblauch, Ingwer und Rohrohrzucker.

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Darauf folgt der Fermentierungsprozess mit Hilfe von Milchsäurebakterien. Die ersten drei Tage sollte der Kohl bei Raumtemperatur fermentieren, danach kann er in den Kühlschrank, wo die Milchsäuregärung verlangsamt wird. Wichtige Regeln in dieser Phase sind: der Behälter (Keramik oder Plastik) muss dicht gepackt werden; der Behälter darf nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt sein; der Behälter darf in den ersten drei Tagen nicht geöffnet werden; Teller unterstellen, denn es kann Flüssigkeit austreten; die Bedingungen (Temperatur, Lagerplatz) sollten sich möglichst nicht ändern.

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Nach drei Tagen kann das Kimchi in Gläser dicht gepackt werden und kommt in den Kühlschrank. Durch die niedrige Temperatur wird der Fermentierungsprozess stark verlangsamt, so dass das Kimchi sehr lange (mehrere Monate) haltbar ist. Es ist wichtig, dass die Gläser mit der wertvollen Füllung kühl und dunkel gelagert werden.

Keine Sorge, das klingt alles viel komplizierter und aufwendiger als es wirklich ist. Zunächst besorgst ihr euch:

1 Kopf Chinakohl
3 Knoblauchzehen
Stück Ingwer
2 Peperoni
Halbe Tasse koreanische Chiliflocken
1 Bund Frühlingszwiebeln
Meersalz
4 EL Fischsoße
4 EL Austern- oder Sardellensoße
2 TL Zucker
Halbe Tasse Wasser

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Man kann den Kohlkopf im Ganzen über Nacht in Salzwasser legen. Ich schneide den Kohlkopf vorher in 2x2cm große Stücke, die dann zusammen mit 2 TL Meersalz für 1 – 2 Stunden in eine Schüssel kommen. Wichtig ist, dass man danach das Salz gut abspült und abtropfen lässt.

In einen Zerkleinerer kommen dann die Frühlingszwiebeln, der Knoblauch, der Ingwer, Zucker, Fisch- und Sardellensoße. Die Mischung wird dann mit den Chiliflocken gemischt und für 15 min ruhen gelassen, damit sich die Aromen vermischen können. Dannach mischt man alles gut mit dem Kohl und gibt das Wasser dazu. Man sollten gut darauf achten, dass die Gewürzmischung mit allen Blättern vermischt ist. Dann kann man ihn auch schon in den Plastik- oder Keramikbehälter dicht an dicht verpacken und gemütlich fermentieren lassen.

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