Schlagwort-Archive: Feine Backwaren

Berliner Sonntag

Berliner Sonntag (4)

Es scheint als sei der Sommer fast vorbei; zumindest fühlt es sich heute schon ein wenig nach Herbst an: es nieselregnet und die ersten Blätter rascheln am Straßenrand. Ich hoffe trotzdem, dass der Altweibersommer nochmal kommt. Der Winter in Berlin – wird mir immer wieder beschwörend gesagt – sei lang und kalt und unfreundlich. Wahrscheinlich fühlt es sich auch so an, wenn man aus der toscana-ähnlichen Pfalz ins preußische Berlin zieht. Ich bin allerdings nicht in der Pfalz aufgewachsen, sondern in der thüringischen Mittelgebirgsgegend – da sind die Winter auch lang und grau und kalt und und und…dazu kommt außerdem, dass man da eben nicht in Berlin sitzt, sondern mehr oder weniger im Wald. Also will ich mich mal nicht beschweren und versuch am Sommer festzuhalten: mit einem Zitronen-Thymian-Whiskey-Kuchen (leicht verändertes Rezept aus der Sweet Paul 1/2016).

Zutaten:

250g Butter, 375g Mehl, 18 Stiele Thymian, Prise Salz, 180g Zucker, 5 Eier, 2 Bio-Zitronen, 4 EL Whiskey, 150ml Buttermilch, 120g Puderzucker

Ofen vorheitzen (175 Grad). Butter und Zucker schaumig rühren und ein Ei nach dem anderen unterrühren. Blättchen von 10 Thymian-Stängeln dazugeben, Zeste und Saft einer Zitrone. Mehl, Salz und Buttermilch nach und nach dazugeben, alles gut mit dem Rührgerät rühren. Abschließend noch den Whiskey hinzufügen und erneut rühren. In einer gefetteten Form für 55 min bei 175 Grad Ober- und Unterhitze backen. Wenn der Kuchen abgekühlt ist, umstürzen und mit einer Glasur aus Puderzucker und dem Saft einer Zitrone bestreichen und mit den restlichen Thymianzweigen dekorieren.

Berliner Sonntag (5)

Heute ist unser erster Berliner Lümmel-Sonntag nach unserem Umzug. Wir machen nicht viel, außer Kuchen essen und Musik hören. Längst ist noch vieles provisorisch, aber das ist ja auch irgendwie inspirierend: Dinge neu denken, kurzfristige Lösungen finden, ausprobieren… Ein paar wenige erste Eindrücke davon gibt es heute auch schonmal hier. Witzig finde ich vor allem den bunten Kühlschrankhirsch, den ich aus Washi-Tape geklebt habe. Bald kommen mehr Fotos, denn sicher wird sich noch so einiges tun…

Berliner Sonntag (7)

Tape Art

Berliner Sonntag (6)Berliner Sonntag (2)

Berliner Sonntag (3)

Schönen Sonntag euch allen!

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Meet all in one: Erdbeer, Zitrone & Eierlikör

Erdbeer, Zitrone, Eierlikör-Torte (10)Erdbeer, Zitrone, Eierlikör-Torte (6)

….und ehrlich gesagt noch viel mehr, z.B. weiße Schokolade! Das sind nur einige der leckeren Zutaten für meine Erdbeer-Torte. Ich befinde mich ja immernoch in den Osterfeierlichkeiten. Das ist das Gute an einer angeheirateten griechischen Migrationsherkunft: man kann zweimal Ostern feiern! Dieses Jahr liegen die beiden Osterfeste sehr weit auseinander, denn das griechische Osterfest wird 2016 erst am ersten Maiwochenende gefeiert. Da ist das deutsche Osterfest gefühlt schon ewig her. Aber in jedem fall ist zu Ostern: Frühling! Damit ist es auch wieder an der Zeit für Fruchttorten mit Erdbeeren und Co. Ich habe zum ersten Osterfest die Erdbeer-Eierlikörtorte von Fräulein Klein ausprobiert. Zum Wiegenfeste meiner Mutsch habe ich sie allerdings mit Zitronenquark und einem etwas anderen Frosting abgewandelt.Erdbeer, Zitrone, Eierlikör-Torte (5)

Eierlikörtortenboden a la Fräulein Klein zweimal durchschneiden.

Füllung 1: Für die Füllung die Erdbeeren waschen und klein schneiden. In einen kleinen Topf geben. Mit Zucker, Mark der Vanilleschote, Schote und 1 EL O-Saft aufkochen lassen. Ca. 4 min. unter rühren köcheln lassen. Die Speisestärke mit 1 EL O-Saft glatt rühren und unter die Erdbeeren mischen. Noch einmal kurz aufkochen lassen und sofort vom Herd ziehen. Vanilleschote entfernen. Erdbeeren abkühlen lassen und danach auf die untere Hälfte des ersten Tortenbodens verteilen und etwas warten bis es fester wird.

Füllung 1: 350 gr. Erdbeeren, 3 EL Zucker, 1 Vanilleschote, 2 EL O-Saft, 2 TL Speisestärke

Füllung 2: 200g Magerquark mit 50g Puderzucker (oder mehr, wenn man es süss mag) mischen, 250g Erdbeeren klein schneiden und dazu geben. Saft und Abrieb einer Zitrone dazugeben und alles verrühren. 200g Sahne mit einem Päckchen Vanillezucker und Sahnesteif schlagen und dann untergehen. Die Quarkmischung auf dem ersteb Tortenboden verteilen und die zweite Tortenplatte draufsetzen, auf die wieder beide Füllungen kommen. Am Ende den Tortendeckel draufsetzten und am besten im Kühlschrank etwas abkühlen lassen.

Frosting: Schließlich noch 250g Frischkäse mit 150g Puderzucker und 100g geschmolzen weißer  Schokolade mischen (Achtung, der Frischkäse muss Zimmertemperatur haben). Etwas pürierte Erdbeeren drunter mischen für die Farbe. Aus farbigem Marzipan kleine Blumen ausstechen und zusätzlich noch ein paar Zuckerblumen draufsetzten.

Erdbeer, Zitrone, Eierlikör-Torte (2)Erdbeer, Zitrone, Eierlikör-Torte (1)

Madeleines, Mädelsnähnachmittag & Mobile

Madeleines& Mobiles (11)

Das Wetter läd ja momentan eher zum Drinnenbleiben ein! Was macht man da am besten: Backen, Essen und Nähem vielleicht?! Gute Idee! Dazu habe ich mir eine Freundin eingeladen und wir haben einen Tag lang Madeleines gegessen und ein Baby-Knister-Mobile und eine Tasche genähnt.

Ihr kennt vielleicht mein früheres Madeleine-Rezept. Diesmal habe ich ein etwas aufwendigeres neues Rezept ausprobiert. Die kleinen Muscheln schmecken köstlich, allerdings lassen sie sich nicht so gut aus der Form lösen. Naja, man kann nicht alles haben, oder doch??? Dann bitte her mit den Vorschlägen!

Madeleines mit Ahornsirup (ca. 40 Stück)

220g Butter & Butter zum Einfetten
6 Eier (die sollten Zimmertemperatur haben)
250g Zucker
300g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
160ml Ahornsirup
Einige Tropfen Vanille-Aroma
Puderzucke zum Bestreuen

Die Butter in einem Topf zerlaufen lassen. Eier und Zucker mit einem Handrührgerät ca. 10 min schlagen bis eine helle und schaumige Masse entsteht. Mehl, Backpulverund Salz unterheben und weiterrühren. Ahornsirup bei leichter Hitze 15 min erhitzen und reduzieren. Butter, Sirup und Vanille-Aroma unter den Teig rühren. Dann den Teig mind. 2 Stunden kühl stellen. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Madeleine-Form oder Muscheln gut mit Butter einfetten und die Vertiefungen ca. zur Hälfte mit Teig füllen. 10-12 Minuten backen, kurz abkühlen lassen und dann aus der Form lösen. Später mti Puderzucker bestreuen und fertig!Madeleines& Mobiles (3)

Madeleines& Mobiles (5)

Dann kann man sie wunderbar zu Tee essen und der Kreativität freien Lauf lassen. Ich habe meine Energie in ein Wolkenmobile gesteckt. In die Tropfen habe ich unterschiedliche Knisterfolie (z.B. Backpapier, Alufolie) und eine Glocke eingenäht, so dass es Geräusche gibt, wenn Baby daran zieht…Hab gehört die mögen sowas…

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Frau Pavlova und die Party Animals

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…dieser australische Baiser-Traum ist der neue Liebling bei uns. Er wurde in Australien mal anlässlich des Besuchs der Prima Ballerina Pavlova erfunden und wurde bei uns über die Feiertage mehrmals aufgetischt. Die Torte lässt sich sehr einfach zubereiten und kommt auf jeder Partytafel gut an… mit bei der süßen Tafel dabei waren immer meine Party Animals, die ja schon seit langem in Netz umherschwirren. Ich glaube, ich habe sie letztens erst wieder bei Jans Schwetser gesehen. Die bringen wirklich gute Laune in die Runde und man muss nicht unbedingt Kinder haben, um mit den Party Animals was anfangen zu können 😉

Aber jetzt zur Torte

Für den Baiser-Boden (ca. 20 cm Durchmesser)
4 Eiweiß
225g Zucker
2 TL Speisestärker
1TL Weißweinessig

Für die Fühllung
250g Erdbeeren
100g Johannisbeeren
Halben Granatapfel
Wer mag: etwas Granatapfelsirup
2 EL Zucker
300g Sahne

Bevor man loslegt, den Backofen unbedingt auf 175Grad vorheizen. Dann das Eiweiß mit dem Handmixer schlagen bis sich weiche Spitzen bilden und anschließend den Zucker langsam einrieseln lassen, weiterschlagen bis die Spitzen fester werden. Dann werden die Speisestärker und der Essig untergehoben. Die Masse wird dadurch etwas cremig. Backblech mit Backpapier auslegen und die Eiweißmasse darauf verteilen und in der Mitte eine kleine Mulde formen. Die Temperatur auf 100 Grad reduzieren. Das ganze ca. 1,5 Stunden backen. Dann die Ofentür leicht öffnen und das Baiser im Ofen auskühlen lassen. Es soll außen fest und innen noch etwas weich sein – dann ist es ideal.
Für die Creme einfach die Sahne aufschlagen und Zucker dazugeben, auf dem ausgekühlten Baiser-Boden verteilen (dafür ist die Mulde gut!). Dann aus einem Teil des Obstes zähflüssiges Püree herstellen (evtl. etwas Wasser dazugeben und süßen) und über die Creme geben. Ich gebe noch etwas Granatapfelsirup dazu. Oben drauf kommt dann das Obst (deiner Wahl oder der Saison).

Meine Geburtstagsfafel war außerdem auch noch bestückt mit einer tollen Schneeballtorte von meiner Mutsch! Vielen Dank dafür und für den schönen Geburtstag!!!

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In der Weihnachtsbäckerei…

Weihnachtsbäckerei (5)

…sieht es nach einem riesigen Chaos aus, das erstmal wieder aufgeräumt werden musste. Die Weihnachtsplätzchen sind lecker und werden nun an meine kleinen Patenkinder verschickt, aber sie hinterlassen eben immer auch einen großen Haufen schmutziges Geschirr. Irgendwie unterschätze ich das jedes Jahr aufs Neue.

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Ich möchte mit euch hier mein neues Lieblingsplätzchen teilen – einen Nuß-Toffee-Schoki-Traum. Dieses Plätzchen ist (im Originalrezept) wirklich unaufwendig und schmeckt super. Das Rezept dazu findet ihr hier.

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Ich hab das Rezept etwas abgewandelt und anstelle der Eischneefüllung eine Toffeefüllung nach dem Backen in das Plätzchen gefüllt.

Dazu habe ich 50g Butter, 400ml Sahne, 200g Zucker, 500g Puderzucker und 2 EL Hönig unter Rühren aufgekocht. Dann muss das Ganze bei reduzierter Hitze noch mindestens 20 Minuten köcheln. Man muss dabei bleiben und umrühren. Wenn es noch zu flüssig ist, dann weiterköcheln lassen. Die Masse muss braun und zähflüssig wie Sirup sein. Dann etwas abkühlen lassen und weiter verarbeiten.

Weihnachtsbäckerei (4)

 

Achtung, das Toffee braucht ein paar Tage, bis es fest wird (am besten Plätzchen (und restliches Toffee) in den Kühlschrank stellen). Das Rezept ist außerdem für viel mehr Toffee als man für die Plätzchenfüllung braucht. Was man damit noch machen kann, zeige ich euch nächste Woche.

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Weihnachtsbäckerei (3)Zu den vielen Plätzchen hat sich dieses Jahr bei mir noch eine Variante des gedeckten Apfelkuchen gesellt. Den backe ich siet einigen Wochen fast wöchentlich. Einerseits weil wir viele Äpfel haben, andererseits aber weil er sich zum Lieblingskuchen in der Familie gemausert hat. Er ist super simpel und schnell gemacht. Mit der Sternchendecke sieht er außerdem auch noch bezaubernd aus und führt bei jedem Kaffeekränzchen zu bewundernden Ahs und Ohs!

Für den Teig:

330g Weizenmehl
1TL Backpulver
120g Zucker
1EL Vanillezucker
135g Halbfettmargarine, 39 % Fett
1Stück Hühnerei/er

Für die Füllung:
1200g Äpfel
150g Rosinen (wer mag vorher über Nacht in Rum eingelegt)
100ml Wasser
1⁄2TL Zimt
Süßstoff & Puderzucker nach Belieben
2EL Milch, fettarm, 1,5 % Fett

Für den Teig 330 g Mehl, Backpulver, Zucker und Vanillezucker vermischen. Mit Margarine und Ei zu einem glatten Teig verkneten. 1/3 des Teiges für die Sterne in Folie einwickeln und in den Kühlschrank legen. Die restlichen 2/3 sind für den Boden und müssen ebenfalls in Folie eingewickelt in den Kühlschrank für mindestens 30 Minuten (lieber etwas länger).
Für die Füllung Äpfel schälen, entkernen, in ca. 1 cm x 1 cm große Würfel schneiden und zusammen mit den Rosinen mit Wasser ca. 5 Minuten dünsten. Gut abtropfen lassen und mit Zimtpulver verfeinern. Ich gebe der Apfelmischung immer noch etwas flüssigen Süßstoff bei.
Den Teig für den Boden zwischen zwei Frischhaltefolien ausrofen und in eine mit Backpapier ausgelegte Springform (Ø 26 cm) geben, so dass ein 2 cm hoher Rand entsteht. Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen und Äpfelmasse darauf verteilen. Restlichen Teig mit etwas Mehl bestäuben, ausrollen und unterschiedlich große Sterne ausstechen. Teigdeckel mit Milch bepinseln.
Im vorgeheizten Backofen bei 180° C (Gas: Stufe 2, Umluft: 160° C) auf mittlerer Schiene ca. 35–40 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit etwas Puderzucker bestreuen.

Weihnachtsbäckerei (11)

Weihnachtsbäckerei (2)

Rote Beete Marmelade auf unserer Sommerbrunchparty

Rote Beete Marmelade (3)Mhhhh – wir haben aus unserem Urlaub im Elbsandsteingebirge eine Menge schöne Erinnerungen mitgebracht – und ein ziemlich leckeres Geschmackserlebnis – Rote Beete Marmelade. Wenn man Rote Beete mag, dann mag man das hier auch! Am besten natürlich noch mit (Ziegen)Frischkäse.

Das braucht man (für 3-4 Gläser):

600g frische Rote Beete
Ca. 300 g Zucker (damit muss man etwas rumprobieren, je nachdem, ob man es süß oder weniger süß mag)
100 ml Orangensaft
Saft von zwei Zitronen
Nelken, Zimtstange, Kümmel, Zimt, Meersalz, Pfeffer

Die Rote Beete ungeschält in Wasser ca. 20 min garen. Danach kurz abkühlen lassen und Schale abpellen (das geht recht leicht) und würfeln. Zucker mit dem Orangen- und Zitronensaft erhitzen und kurz köcheln lassen. Rote Beete dazugeben und unter Rühren 25 min köcheln lassen. Mit etwas zerstoßenen Kümmel, Pfeffer und Meersalz würzen und pürieren. In saubere Gläser füllen, diese auf den Kopf stellen und danach abkühlen lassen.

Serviert habe ich die leckere Marmelade auf kleinen Mürbteigböden, die ich zuvor in Muffinförmchen gebacken habe. Dazu schmeckt am besten ein Ziegenkäse vom Ziegenhof.

Rote Beete Marmelade (1) Rote Beete Marmelade (2)

Gegessen haben wir die Leckereien dann zum Brunch im Garten mit der ganzen Familie. Der Garten wurde dafür natürlich noch herausgeputzt und bot zusammen mit den blühenden Pflanzen einen wunderschönen Blick. Es gab auch noch eine Zitronentarte als Geburtstagskuchen. Der war so lecker, den muss ich euch seperat mal vorstellen…

Gartenparty (1) Gartenparty (2) Gartenparty (3) Gartenparty (4) Gartenparty (5) Gartenparty (6) Gartenparty (7) Zitronentarte (2) Zitronentarte (3)

Happy Merry Grandpapas Strawberry

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Ich mag Erdbeeren wie sicher viele von euch. Früher gab es bei uns zu Hause oft Erdbeerkuchen mit Gartenerdbeeren zum Geburtstag meines Opas im Juni. Leider müssen wir seit diesem Jahr ohne meinen Opa auskommen. Aber ich habe mir eine leckere Erdbeertorte zusammengebacken und mit dem Ergebnis bin ich so zufrieden, dass ich dieses Rezept und die Torte meinem lieben Opa widme. Die Torte schmeckt nach ganz viel Sommer, denn der Boden wird mit Butter- und Kokosmilch gemacht. Eigentlich schmeckt sie durch den Kokos auch ein wenig nach Sommerurlaub im Süden.

Das ist im Teig: 5Eier, 150g Zucker, 1Prise Salz, 150g Buttermilch, 150g Kokosmilch, 200g Rapsöl, 300g Mehl, 1Pck Backpulver, 100g Kokosraspeln, Abrieb und Saft von einer Bio-Zitrone

Eier mit Zucker und Salz ca. 10min schaumig rühren, Buttermilch, Kokosmilch, Öl, Zitronensaft und -abrieb sowie die Kokosraspeln dazu geben. Mehl mit Backpulver mischen und darüber sieben. Im vorgeheizten Backofen bei 180Grad Umluft ca. 40 bis 50Minuten backen, anschließend gut auskühlen lassen und dann einmal mittig mit einem scharfen Messer durchscheinen.

200g Magerquark mit 50g Puderzucker (oder mehr, wenn man es süss mag) mischen, 250g Erdbeeren klein schneiden und dazu geben. Saft und Abrieb einer Zitrone dazugeben und alles verrühren. 200g Sahne mit einem Päckchen Vanillezucker und Sahnesteif schlagen und dann untergehen. Die Quarkmischung auf dem Tortenboden verteilen und die Tortenplatte draufsetzen. Dann am besten imKühlschrank etwas abkühlen lassen.

Schließlich noch 250g Frischkäse mit 150g Puderzucker und 100g geschmolzen weißer  Schokolade mischen (Achtung, der Frischkäse muss Zimmertemperatur haben). Das ganze auf die Torte schmieren und weitere Erdbeeren draufsetzen (ca. 300g). Et Viola!

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Frühlingszeit ist Rhabarberzeit

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Endlich scheint die Sonne durchgängig und die Vegetation explodiert, so dass man sich fragt, wo das noch hinführen soll. Hier im Süden Deutschlands ist auf einmal – ganz plötzlich – alles grün, während es in Berlin noch wie im Permafrostgebiet aussieht. Wir haben also schon Spargel gefuttert und Rhabarber eingekauft. Aus Letzterem habe ich einen leckeren „im Wasserbad“ gebackenen Rhabarber-Cheesecake gemacht. Ich habe mich dabei vom Knusperstübchen inspirieren lassen. Allerdings habe ich das Rezept leicht abgeändert und ca. 700g Rhabarber verwendet und ihn auch noch in kleine Stücke geschnitten auf dem Mürbteig nach dem Blindbacken verteilt habe. Das Rhababerkompott ziert den fertig gebackenen Kuchen ganz. Da der Käsekuchen im Wasserbad „gebacken“ wurde, bleibt die Quarkmasse herrlich „matschig“. Mhhh ganz großartiges Rezept für alle Rhabarber- und Käsekuchenliebhaber!

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Ein Exot auf der Thüringer Kuchentafel und ein Traditionsrezept

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Bunte Blechkuchen spielen in der ländlichen Thüringer Küche eine wichtige Rolle und dürfen auf keiner Familienfeier fehlen. Dabei wird nicht etwa nur ein oder zwei Kuchen gebacken, sondern um die zehn verschiedenen Kuchen, die alle auf Kuchenplatten serviert werden. Dabei wird immer mehr Kuchen gebacken als man verbrauchen kann, denn Freunde und Nachbarn bekommen ein Kuchenpäckchen mit. In meiner Familie wurden diese Blechkuchen bis vor kurzem immer noch selbst gebacken, nun hilft eine Backfrau die Kuchentafel zu bereichern.
Unsere Kuchentafel ist abgesehen vom traditionellen Blechkuchen auch noch mit einem Sammelsurium an Sammeltassensundteller geschmückt. Ich mag das bunte Durcheinander sehr. Die Blumendeckchen sind übrigens selbstgemalt und das Osterhasenpärchen (von Oyoy) war der Star des Tischs.

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Der Exot war jedoch jemand anderes – nämlich die Maracuja-Buttermilch-Käsetorte. Die hat großartig fruchtig-frühlingshaft geschmeckt und kann für die kommende Ostertafel wärmstens empfohlen werden. Das Rezept dafür findet ihr im Knusperstübchen. Fruchtig war auch der Fanta-Mandarinen-Schmandkuchen meiner Mutter, der auch von allen heiß geliebt wird. Für diese beiden Früchtchen habe ich auch mal das „Sieben Wochen ohne“ sein lassen. Geht doch nicht, Torte backen und nicht kosten….

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Wer es lieber schokoladig-nussig mag, dem möchte ich die traditionsreiche Lieblingstorte meiner Familie ans Herz legen – die Nusstorte. Das Rezept dafür steht in dem alten und schrulligen Rezeptbuch meiner Oma. Und so geht’s:

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100g gemahlene Wallnüsse
100g gemahlene Mandeln
200g Zucker
180g Mehl
6 Eier
1 TL Backpulver

Eier trennen und Eiweiß steif schlagen. Die Nüsse und Mandeln zusammen mit Zucker, Eigelb und etwas Wasser schaumig rühren. Mehl und Eischnee unterziehen. Die Mischung in eine gefettete Backform geben und bei 200 Grad 20-25 min backen (Stäbchenprobe machen).
Den ausgekühlten Tortenboden zweimal durchschneiden und zwei (oder nur eins) von den drei Stücken mit gutem hochprozentigem Rum tränken (löffelweise auf dem Boden verteilen). Zwischen den Böden mit sahnesteif geschlagene und gezuckerte Sahne (oder ein anderes Frostig, ich kann mir das Nugatfrosting sehr gut dazu vorstellen) verteilen. Dann die Torte mit Kuvertüre (selbstgemacht: etwas Kakao, Rum, Hartfett und Sahne) veredeln und es sich schmecken lassen.

Merci Cherie!

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…ich halte eigentlich nicht so viel vom Valentienstag – also ich persönlich brauch ihn nicht. Allerdings habe ich heute meinem Herzmenschen trotzdem ein kleines Schokoladenküchlein gebacken. Ich musst einfach mal DANKE sagen, denn er musste heute Morgen früh aufstehen, nachdem er gestern Abend bis spät den Keller aufgeräumt hat. Heute morgen hat er dann den Sperrmüll (also alles was man wirklich nicht mehr gebrauchen kann) auf die Mülldeponie gefahren. Danach hat er mir geholfen wieder das Auto mit alten Möbeln und Lampen und Fliesen vollzuladen und dann hat er geduldig zu Hause wieder alles im Keller verstaut. Dafür gebührt ihm ein dickes dickes DANKESCHÖN!

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